Die Symptome von PMOS sind vielfältig und individuell verschieden. Manche Betroffene haben nur leichte Beschwerden, andere sind im Alltag deutlich eingeschränkt. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
Unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation
Ein typisches Anzeichen für PMOS sind unregelmäßige Zyklen. Die Menstruation kann selten auftreten oder über längere Zeit ganz ausbleiben. Ursache dafür ist häufig ein fehlender oder unregelmäßiger Eisprung.
Schwierigkeiten, schwanger zu werden
Da der Eisprung bei PMOS oft nicht regelmäßig stattfindet, kann die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein. Viele Betroffene erfahren erst bei einem unerfüllten Kinderwunsch von der Diagnose.
Erhöhte männliche Hormone
Ein Überschuss an Androgenen kann verschiedene körperliche Veränderungen verursachen. Dazu gehören:
stärkere Körperbehaarung, beispielsweise im Gesicht oder am Bauch
Akne oder unreine Haut
fettige Haut
dünner werdendes Kopfhaar oder Haarausfall
Diese Symptome können emotional belastend sein und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
Gewichtszunahme und Stoffwechselprobleme
Viele Menschen mit PMOS berichten von Schwierigkeiten beim Abnehmen oder einer schnellen Gewichtszunahme. Besonders Fettansammlungen im Bauchbereich treten häufig auf. Gleichzeitig kann eine Insulinresistenz vorliegen.
Bleibt diese unbehandelt, steigt langfristig das Risiko für weitere Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Müdigkeit und Erschöpfung
Auch anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder starke Erschöpfung können mit PMOS zusammenhängen. Hormonelle Schwankungen und Stoffwechselveränderungen beeinflussen oft das allgemeine Wohlbefinden.
Psychische Belastungen
PMOS betrifft nicht nur den Körper, sondern häufig auch die mentale Gesundheit. Viele Betroffene leiden unter Stimmungsschwankungen, Ängsten oder depressiven Verstimmungen. Gerade sichtbare Symptome wie Akne oder verstärkte Behaarung können psychisch belastend sein.